Auch wenn es nicht immer offensichtlich ist: unsere Gesellschaft ist geprägt von der Kultur des Christentums. Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit, Gerechtigkeit – alle Werte, die unser (Zusammen-)Leben tragen, haben ihre Wurzeln in der jüdisch-christlichen Tradition.
Wir legen Wert darauf, jungen Menschen diese Grundlagen unserer Kultur zu erschließen, damit sie fähig werden, ihren eigenen Standort zu finden und sich im Dialog der verschiedenen Religionen und Kulturen zu orientieren.
Orientierung ist ein besonders wichtiges Wort für unsere religiöse Tradition. Es bedeutet die Ausrichtung auf den Osten, zur aufgehenden Sonne. Schon in der Antike wurden die Kirchenbauten „orientiert“, geostet, ausgerichtet auf den auferstandenen Christus, dessen Symbol die aufgehende Sonne ist.
Wichtig ist uns auch, dass wir Kinder und Jugendliche in ihrer Lebensfreude stärken.

Im Religionsunterricht sollen sie den Rhythmus des Lebens im Wechsel von Alltag und Festtagen erfahren. Wir machen vertraut mit Ritualen, die Halt und Sicherheit geben können in allen Zeiten des Lebens, in guten wie in schlechten Tagen.
Wiederkehrende Angebote an unserer Schule sind u.a. der Soziale Tag, die Besichtigung der KZ Gedenkstätte Dachau (Kl. 10), der Besuch der Moschee (Kl. 7), die jährliche Weihnachtsfeier für die ganze Schulgemeinschaft.