Ziel der Suchtprävention an unserer Schule ist es, einen Mosaikstein zur Konstitution der Schüler beizutragen, der möglicherweise eine Suchtentwicklung verhindert und die Schüler über Hilfsangebote im Bedarfsfall zu informieren.
Seit dem Schuljahr 2007/08 ist die Suchtprävention mit 0,5 Stunden in der Klasse 8 im Schulcurriculum verankert. Inhalte dieser Suchtpräventionstunden können sein:
Ergänzt werden diese Stunden durch eine zwei- bis dreitägige Ausfahrt, bei der wir von Thomas Eisele unterstützt werden. Herr Eisele ist Sozialpädagoge und arbeitet im Jugendhaus Anna in Cannstatt. Auf Grund seiner langjährigen Erfahrung in der Jugendarbeit in Stuttgart ist seine Mitarbeit sowohl in pädagogischer als auch in organisatorischer Hinsicht ein großer Gewinn. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere die Jungen sehr von einem männlichen Betreuer, der kein Lehrer ist, profitieren. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und einer außerschulischen Jugendeinrichtung zu fördern, geht auf eine Initiative des Stuttgarter Gesundheitsamts zurück, das für die Ausfahrt auch einen Zuschuss von 200 EUR bereitstellt.
Das Ziel ist, dass die Schüler eine Kontaktperson außerhalb der Schule kennen lernen und mit dem erworbenen Wissen als Multiplikatoren in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis wirken.
Nachdem ab diesem Schuljahr der theoretische Teil während des Unterrichts erarbeitet werden kann, bildet zukünftig die Erlebnispädagogik den Schwerpunkt der Ausfahrt. Unterstützung hatten wir dieses Jahr von zwei Erlebnispädagogen des Sportkreises Stuttgart. Das Projekt "move & do" wird wissenschaftlich begleitet und erstreckt sich noch über zwei Jahre, in denen wir hoffentlich in den Genuss des Angebots kommen können.
Ziele der erlebnispädagogischen Veranstaltung können sein:
Weiterhin findet in Klasse 10 ein Besuch bei der Drogenberatungsstelle "release U21" statt. Schülern, die das Rauchen aufgeben möchten, werde ich das Programm der DAK "Just be smokefree" vorstellen sowie Hinweise auf Raucherentwöhnungskurse geben.
Annette Frank