Kultur geht durch den Magen: "Anders essen in Bad Cannstatt"

 

"Kulturen in Bad Cannstatt": Zu diesem Thema forscht die Klasse 6c im Rahmen des "Kultur.Forscher!“-Projektes im Deutschunterricht.


Das Thema lag nahe, denn immerhin ein Drittel der Schülerinnen und Schüler hat Wurzeln in anderen Ländern. Und wie kann man andere Kulturen besser kennen lernen als bei einem gemeinsamen Essen?
So entstand das Projekt "Anders essen in Bad Cannstatt" - dahinter verbirgt sich eine Art kulinarischer Austausch, bei dem die Schülerinnen und Schüler der 6c in den Familien ihrer Klassenkameraden eine andere Esskultur erfahren konnten.

Den Eltern, die sich bereit erklärt hatten, etwas Landestypisches zu kochen, wurden jeweils ein bis zwei Kulturforscher zugelost. Diese durften oft auch bei der Zubereitung des Essens helfen, auf jeden Fall haben sie aber dokumentiert, nachgefragt, einiges über Essen, Land und Leute erfahren - und nebenbei eine Menge Spaß gehabt!

Auflauf


Die Bandbreite der Gerichte war enorm: Ob polnische Krautwickel oder serbische/kroatische Cevapcici, feine französische Küche oder urschwäbische Klassiker wie Linsen mit Spätzle oder Maultaschen... Natürlich durften auch leckere Nachtische nicht fehlen.

Schülerinnen an der SpätzlepresseEine Mutter hatte sogar einen Nepalesen eingeladen, der mit den Kulturforscherinnen nicht nur kochte, sondern ihnen auch viel über seine Kultur erzählte. Mit den Fingern essen – wie es eigentlich Sitte ist – wollten sie dann aber doch nicht...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und was bleibt? Viele Eindrücke und Erkenntnisse:

"Polnisches Essen ist echt lecker!" (Celina) 

"Maultaschen machen ist gar nicht so einfach." (Nico) 

"Eine schwäbische Hausfrau braucht Armmuskeln." - (Frau Esser nach Erstkontakt mit einer Spätzlepresse)

"Nepalesisches Essen schmeckt interessant." (Leonie)


Fazit: Das Projekt war ein echtes Erlebnis!

Kirsten Esser

 

PS: Nur durch die tatkräftige Unterstützung von vielen Eltern konnte das Projekt zu einem Erfolg werden und jeder Schüler mindestens einmal in einer Gastfamilie essen. Herzlichen Dank dafür!